Anti-AfD-Demonstrationen bundesweit: In ganz Deutschland gehen Menschen gegen die Zusammenarbeit von CDU und AfD auf die Straße. In den vergangenen Tagen demonstrierten zehntausende Menschen in Berlin, München, Freiburg, Hannover und Leipzig. Der Protest richtet sich gegen die erneute Abstimmung mit Stimmen der Rechtsaußen-Partei im Bundestag.
Das Wichtigste in Kürze
Bundesweite Proteste gegen CDU-AfD-Abstimmung im Bundestag
Zehntausende Teilnehmer in den vergangenen Tagen
Größte Demos: Berlin (6.000), Freiburg (10.000), München, Hannover, Leipzig (je 7.000)
Slogan: «Wir sind die Brandmauer»
Gewerkschaften, Kirchen und Zivilgesellschaft rufen zu weiteren Protesten auf
Vor den Landtagswahlen 2026 (Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern)
Anti-AfD-Demonstrationen bundesweit – im Januar 2026 formiert sich erneut massiver Widerstand gegen die Zusammenarbeit demokratischer Parteien mit der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuften AfD. Auslöser ist die erneute Abstimmung im Bundestag, bei der ein Antrag mit Stimmen der AfD eine Mehrheit fand.
Aktuelle Demonstrationen gegen Rechts: Wo wurde protestiert?
In den vergangenen Tagen sind bundesweit zehntausende Menschen auf die Straße gegangen. Die Gewerkschaft ver.di und der DGB dokumentieren die Protestwelle:
Stadt
Teilnehmer
Ort
Freiburg
10.000
Innenstadt
München
7.000
CSU-Parteizentrale
Hannover
7.000
Opernplatz
Leipzig
7.000
CDU-Büro Innenstadt
Berlin
6.000
CDU-Zentrale
Dresden
1.000
Neumarkt
Die Teilnehmerzahlen basieren auf Polizeiangaben. Veranstalter schätzen die Teilnehmerzahlen teilweise höher ein.
Warum demonstrieren die Menschen gegen CDU und AfD?
Der Protest richtet sich gegen die erneute Zusammenarbeit der CDU mit der AfD im Bundestag. Die Demonstranten kritisieren, dass die sogenannte «Brandmauer» gegen die Rechtsaußen-Partei gefallen sei.
Die Gewerkschaft ver.di formuliert die Position der Demonstranten: «Wir stehen zusammen. Wir sind die Brandmauer!» Die Kritik richtet sich direkt an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), der es «zu verantworten» habe, dass «erstmals im Deutschen Bundestag einem Antrag mit den Stimmen von Rechtsextremen zu einer Mehrheit verholfen wurde».
📢 DGB-Erklärung: „Wir alle wollen in einer Gesellschaft leben, in der wir uns ohne Angst vor Terrorakten oder Amokläufen frei bewegen können. Und wir wünschen uns eine Gesellschaft, die sich nicht durch Rassismus und Rechtsextremismus spalten lässt.»
Demo-Termine im Januar 2026: Wo kann man demonstrieren?
Bundesweit finden täglich Veranstaltungen statt. Die Plattform demokrateam.org listet alle aktuellen Termine. Ausgewählte Demos in den kommenden Tagen:
Mittwoch, 21. Januar 2026
Hamburg: 14:00 Uhr, Bahnhof Tonndorf – «Nazis raus aus jedem Viertel»
Potsdam: 19:00 Uhr, Platz der Einheit – Gedenken an die Befreiung von Auschwitz
Mannheim: 17:45 Uhr, Bürgersaal Rheinau – «Gegen die AfD auf die Rheinau!»
Reutlingen: 17:30 Uhr, Julius-Kemmler-Halle – «Laut gegen den AfD Bürgerdialog!»
Schorndorf: 18:00 Uhr, Barbara-Künkelin-Halle – «Nie wieder still – Trillern gegen den Faschismus»
Kommende Großveranstaltungen
27. Januar 2026: Bundesweite Gedenkveranstaltungen zum Holocaust-Gedenktag
Augsburg: 15:00 Uhr, Ulrichsplatz – «Auf die Straße gegen den AfD-Neujahrsempfang!»
Weitere Termine: demokrateam.org
Politischer Hintergrund: Landtagswahlen 2026
Die Protestwelle steht im Kontext der anstehenden Wahlen. In gleich acht Bundesländern wird 2026 gewählt:
Datum
Wahl
AfD-Umfrage*
8. März 2026
Landtagswahl Baden-Württemberg
~20%
8. März 2026
Kommunalwahl Bayern
–
15. März 2026
Kommunalwahl Hessen
–
22. März 2026
Landtagswahl Rheinland-Pfalz
~18%
6. September 2026
Landtagswahl Sachsen-Anhalt
~40%
20. September 2026
Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern
~38%
20. September 2026
Wahl Abgeordnetenhaus Berlin
~22%
*Umfragewerte vom Herbst 2025 (Infratest dimap, INSA)
In Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD in Umfragen bei rund 40 Prozent. Das mobilisiert zusätzlich die Protestbewegung.
Wer organisiert die Demonstrationen?
Die Proteste werden von einem breiten Bündnis getragen:
Gewerkschaften: ver.di, DGB, IG Metall
Bündnisse: «Zusammen gegen Rechts», «Hand in Hand», Campact
Initiativen: Seebrücke, Omas gegen Rechts, Studis gegen Rechts
Kirchen: Evangelische und katholische Gemeinden
Parteijugend: Jusos, Grüne Jugend
Die Plattform demokrateam.org bündelt alle Termine bundesweit.
Auch online aktiv werden
Wer nicht vor Ort demonstrieren kann, findet auch Online-Veranstaltungen:
Fake-News-Workshop: «Desinformation entlarven» – Tipps der Tagesschau-Faktenfinder
Online-Plenum: «Gemeinsam gegen Rechts München» (Zoom)
Webinar: «Rechtsextreme Unterwanderung in Ehrenamt und Verein»
Lokalgruppen: «AfD-Verbot Jetzt!» bietet regelmäßige Treffen in vielen Städten
Häufig gestellte Fragen
Warum demonstrieren Menschen gegen die AfD?
Die Proteste richten sich gegen die Zusammenarbeit demokratischer Parteien mit der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuften AfD. Die Demonstranten fordern die Einhaltung der «Brandmauer» – also keine gemeinsamen Abstimmungen mit der AfD.
Wo finde ich Demo-Termine in meiner Stadt?
Auf der Plattform demokrateam.org werden alle aktuellen Termine bundesweit gesammelt. Auch die Gewerkschaft ver.di und lokale Bündnisse informieren über Veranstaltungen.
Wie viele Menschen demonstrieren aktuell gegen Rechts?
In den vergangenen Tagen waren es bundesweit zehntausende Menschen. Allein in Freiburg kamen 10.000 Teilnehmer zusammen, in München, Hannover und Leipzig je 7.000, in Berlin 6.000.
Was bedeutet «Brandmauer» in der Politik?
Die «Brandmauer» bezeichnet die Abgrenzung demokratischer Parteien zur AfD. Sie bedeutet: keine gemeinsamen Abstimmungen, keine Koalitionen, keine inhaltliche Zusammenarbeit mit der Rechtsaußen-Partei.
Wann sind die nächsten Landtagswahlen?
Am 8. März 2026 wird in Baden-Württemberg gewählt, am 22. März in Rheinland-Pfalz. Im September folgen Sachsen-Anhalt (6.9.), Mecklenburg-Vorpommern und Berlin (beide 20.9.).
Fazit: Protestbewegung mobilisiert vor Landtagswahlen
Die bundesweiten Anti-AfD-Demonstrationen zeigen: Die Zivilgesellschaft ist wachsam. In den kommenden Wochen und Monaten dürfte die Protestbewegung angesichts der anstehenden Landtagswahlen weiter wachsen. Die Organisatoren rufen dazu auf, sich zu engagieren – ob auf der Straße, in Vereinen oder bei Online-Veranstaltungen.
✍️ Über den Autor
Dieser Artikel wurde von der Redaktion von wermachtwas.online recherchiert und verfasst. Quellen: ver.di, DGB, demokrateam.org, news.de, ZDF, taz.
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🔥 Bundesweit gehen Zehntausende gegen CDU-AfD-Zusammenarbeit auf die Straße! Freiburg 10.000, München & Leipzig je 7.000, Berlin 6.000. «Wir sind die Brandmauer!» Alle Demo-Termine: demokrateam.org #DemosGegenRechts #Brandmauer
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In ganz Deutschland formiert sich Widerstand gegen die Zusammenarbeit von CDU und AfD. Zehntausende Menschen demonstrieren in Berlin, München, Freiburg, Hannover und Leipzig. Die Protestwelle kommt zu einem kritischen Zeitpunkt: 2026 stehen acht Landtagswahlen an, in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD in Umfragen bei rund 40 Prozent. Gewerkschaften, Kirchen und zivilgesellschaftliche Bündnisse rufen gemeinsam zu weiteren Protesten auf. Die Botschaft: «Wir sind die Brandmauer» – keine Zusammenarbeit mit Rechtsextremisten. Termine und Informationen: demokrateam.org
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⚠️ DEUTSCHLAND STEHT AUF! ⚠️ In den letzten Tagen gingen Zehntausende auf die Straße – gegen die Zusammenarbeit von CDU und AfD. In Freiburg waren es 10.000, in München, Hannover und Leipzig je 7.000 Menschen. Die Botschaft ist klar: WIR SIND DIE BRANDMAUER! 🔥 Auch in deiner Stadt gibt es Demos und Veranstaltungen. Alle Termine findest du auf demokrateam.org. Sei dabei! ✊]]>