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Gowork & Co. unter der Lupe: Wie Unternehmen Fake-Bewertungen auf Arbeitgeberportalen rechtssicher korrigieren

Zwei Beschäftigte werten am Laptop Bewertungen und Mitarbeiterfeedback im Büro aus

Damit sich Unternehmen auf dem Markt durchsetzen und gegen die recht große und starke Konkurrenz behaupten können, ist es wichtig, dass unterschiedliche Faktoren stimmen. Sicherlich ist es wichtig, eine gute Dienstleistung und/oder gute Produkte zu haben, die auf große Nachfrage treffen und auch das Marketing spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle. Was jedoch auch nicht in den Hintergrund gelangen darf, ist die Mitarbeiterzufriedenheit, die zum Beispiel durch ein harmonisches Arbeitsklima oder auch Mitarbeiterbenefits sichergestellt werden kann. Denn zufriedene Mitarbeiter identifizieren sich mit dem Unternehmen, was sich automatisch auf ihre Arbeitsweise und folglich auch auf den Erfolg des Unternehmens auswirkt.

Wer als Unternehmen also erfolgreich sein möchte, sollte einen großen Fokus auf seine Mitarbeiter und deren Zufriedenheit legen. Das spielt auch aus dem Grund eine so wichtige Rolle, weil sich potenzielle künftige Arbeitnehmer vor der Wahrnehmung eines Vorstellungsgesprächs im Unternehmen oder sogar schon vor dem Abschicken der Bewerbung über das Arbeitsklima informieren. Für diese Zwecke nutzen sie unter anderem Bewertungsplattformen, auf welchen (ehemalige) Mitarbeiter das Unternehmen bewerten.

Wie Bewertungsplattformen Unternehmen helfen können

Wenn das Wort „Bewertung“ fällt, verbinden viele Menschen damit zunächst einmal etwas Negatives, obwohl das Wort an und für sich nicht wertend ist. Denn eine Bewertung kann sowohl positiv, als auch negativ oder konstruktiv sein (was jedoch oft als negativ aufgefasst wird, wenn man nicht weiß, wie man mit konstruktiver Kritik umgehen kann).

An und für sich können Bewertungs-Plattformen, auf denen Arbeitgeber ihre Erfahrungen mit dem Unternehmen teilen, positiv für das Unternehmen sein. Selbst dann, wenn die Bewertungen erst einmal negative Aspekte enthalten.

Positive Bewertungen

Es versteht sich von selbst, dass positive Bewertungen aus dem Grund gut für ein Unternehmen sind, weil potenzielle Arbeitnehmer von (ehemaligen) Angestellten lesen können, dass sie sich wohl in dem Unternehmen fühlen und welche Vorteile sie in ihm genießen. Das erhöht die Chance darauf, dass sich Fachkräfte bei dem Unternehmen bewerben und gute Arbeit in ihm leisten.

Negative konstruktive Kritik

Bei der negativen Kritik muss man natürlich zwischen der konstruktiven und der destruktiven Kritik unterscheiden. Zunächst einmal ist es wichtig, sich vor Augen zu führen, dass niemand perfekt ist. Auch Unternehmen, die sich intensiv Gedanken darüber machen, wie sie ihre Mitarbeiter zufriedenstellen können und, die sich darum bemühen, ein harmonisches und positives Arbeitsklima zu schaffen, können Fehler machen oder auf Hürden stoßen. Das ist vollkommen normal und menschlich.

Machen (ehemalige) Mitarbeiter auf einer solchen Bewertungsplattform darauf aufmerksam, ist das eine große Chance für Unternehmen, anderen Menschen zu zeigen, dass sie auf ihre Mitarbeiter eingehen, sie ernst nehmen und gewillt sind, Änderungen vorzunehmen, damit sich die Mitarbeiter wohlfühlen. Umso wichtiger ist es also, sich ein Unternehmensprofil zu erstellen, um auf der Bewertungsplattform mit den Bewertungen interagieren zu können.

Das Unternehmensprofil als wichtige Voraussetzung

Das Unternehmensprofil ist auf den Bewertungsplattformen eine sehr wichtige Voraussetzung, um mit den Bewertungen interagieren und somit als Unternehmen seriös auftreten zu können.

Zunächst einmal haben Unternehmen die Möglichkeit, ihr Logo, ihre Anschrift und auch ihre Öffnungszeiten zu veröffentlichen, ohne sich darauf verlassen zu müssen, dass die automatischen Angaben stimmen. Denn bei Unternehmen, die kein Unternehmensprofil haben, werden diese Angaben aus dem Internet gesucht und eingefügt. Sind diese veraltet oder falsch macht das natürlich keinen guten Eindruck.

Bezüglich der Bewertungen muss gesagt werden, dass jede Bewertungsplattform andere Regeln und Vorschriften hat. Doch in der Regel können Unternehmen nur dann auf Bewertungen reagieren, wenn sie mit einem Unternehmensprofil registriert sind. Das ist wichtig, um sich für positive Bewertungen zu bedanken und auf Bewertungen mit konstruktiver Kritik zu reagieren. Denn diese sollte niemals einfach so stehengelassen werden. Vielmehr sollte man sie als Anlass nehmen, sich noch intensiver mit der Mitarbeiterzufriedenheit auseinanderzusetzen.

Sicherlich ist es in diesem Zusammenhang immer besser, wenn die Mitarbeiter wissen, dass sie einen direkten Ansprechpartner im Unternehmen selbst haben, bevor sie den Weg der Online-Bewertungsplattformen wählen. Deshalb bietet es sich durchaus an, regelmäßige Umfragen bezüglich der Mitarbeiterzufriedenheit durchzuführen und die Zufriedenheit der Mitarbeiter somit zu messen.

Trotzdem ist es kein Weltuntergang, wenn Unternehmen eine konstruktive Kritik auf der Bewertungsplattform erhalten. Denn, wie gesagt, können sie so direkt zeigen, dass sie auf die Mitarbeiter eingehen und gewillt sind, nach Lösungen zu suchen.

Anders sieht es jedoch aus, wenn die Bewertungen destruktiv sind. In diesem Fall ist es ebenfalls wichtig, ein Unternehmensprofil auf der Bewertungsplattform zu haben, um somit direkt handeln zu können.

Wie gehen Unternehmen mit destruktiver Kritik um?

Negative, destruktive Kritik kann der Arbeitgebermarke schaden. Vor allem dann, wenn das Unternehmen die Kritik erst spät sieht und somit möglicherweise bereits mehrere potenzielle Arbeitnehmer diese gelesen haben. Aus diesem Grund muss nochmal unterstrichen werden, wie wichtig es für Unternehmen ist, auf den Bewertungsplattformen mit einem Unternehmensprofil aufzutreten und die Bewertungen in regelmäßigen Abständen zu überprüfen.

In dem Falle einer negativen, destruktiven und vollkommen unberechtigten Bewertung, sind Unternehmen dieser nicht hilflos ausgesetzt. Oft haben bereits die Plattformen selbst Regeln bezüglich der Formulierung der Bewertungen, sodass destruktive und falsche Inhalte problemlos gelöscht werden können.

Unternehmen können hier z. B. GoWork Bewertungen löschen lassen. Auf diese Weise gehen Unternehmen sicher, sich rechtlich auf der sicheren Seite zu befinden und die Bewertung wirklich löschen zu lassen.

Zusammengefasst kann man also sagen, dass die Bewertungsplattformen an und für sich nicht negativ sind. In vielen Fällen können sie Unternehmen sogar dabei helfen ihr Image als mitarbeiterfreundlicher Arbeitgeber zu etablieren und zu stärken. Wenn es jedoch um negative und destruktive Kritik geht, ist es wichtig, schnell zu handeln und zu wissen, wie man sich gegen diese wehren kann.