Wirtschaft

DAX gibt nach: Iran-Krise und Trump-Drohung belasten

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Der DAX hat zum Wochenstart am 4. Mai 2026 nachgegeben und beendete den Handelstag mit einem Minus von 1,2 Prozent bei 23.991 Punkten. Belastend wirkten sowohl die ungelöste Iran-Krise als auch eine neue Zolldrohung von US-Präsident Donald Trump, wie tagesschau.de berichtet.

DAX

Hintergrund: Politische Unsicherheiten und ihre Auswirkungen auf den DAX

Der Deutsche Aktienindex (DAX) ist ein Barometer für die deutsche Wirtschaft und reagiert sensibel auf globale politische und wirtschaftliche Entwicklungen. Die Spannungen im Nahen Osten, insbesondere die Situation am Persischen Golf, sorgen seit geraumer Zeit für Verunsicherung an den Märkten. Hinzu kommen protektionistische Tendenzen, wie sie beispielsweise in der Handelspolitik der USA unter Präsident Trump zum Ausdruck kommen. Diese Faktoren können sich negativ auf die Stimmung der Anleger auswirken und zu Kursverlusten führen.

Aktuelle Entwicklung: DAX unter der 24.000-Punkte-Marke

Nachdem sich der DAX zuletzt trotz der internationalen Krisenherde recht stabil gezeigt hatte, musste er nun dem negativen Nachrichtenumfeld Tribut zollen. Zu Beginn des Monats Mai verzeichnete der Index zunächst noch Gewinne, drehte dann aber im Verlauf des Montags ins Minus. Laut Handelsblatt belastete vor allem die Lage an der Straße von Hormus die Marktstimmung, nachdem die Armee der Vereinigten Arabischen Emirate nach eigenen Angaben drei iranische Raketen abgefangen hatte. Eine weitere Eskalation der Situation könnte die ohnehin schon fragilen Lieferketten weiter beeinträchtigen und die Weltwirtschaft zusätzlich belasten.

Auch die Ankündigung von US-Präsident Trump, die Zölle auf Autos und Lastwagen aus der EU auf 25 Prozent zu erhöhen, trug zur negativen Stimmung bei. Diese Maßnahme könnte vor allem deutsche Autobauer treffen und somit den DAX zusätzlich belasten. Die US-Börsen starteten ebenfalls mit leichten Abschlägen in den Mai, wobei der Dow Jones am frühen Abend 0,4 Prozent im Minus lag, während die Technologiewerte an der Nasdaq zunächst leicht zulegen konnten.

Reaktionen und Stimmen zur aktuellen DAX-Entwicklung

Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst des Brokers CMC Markets, kommentierte die Entwicklung mit den Worten: «Es bleibt dabei: Die Nachrichten aus dem Nahen Osten sorgen für Nervosität und Kursausschläge in beide Richtungen.» Er wies zudem darauf hin, dass das Handelsvolumen eher unterdurchschnittlich sei und sich einige Anleger bereits den Börsenspruch «Sell in May» in Erinnerung riefen.

Die Aktien von Rheinmetall konnten sich dem negativen Trend entziehen und schlossen den Montag als bester DAX-Wert ab, mit einem Gewinn von 2,4 Prozent. Dies ist laut Onvista auf eine Empfehlung der spanischen Bank Santander sowie Spekulationen um das US-Engagement in Deutschland zurückzuführen. Die Rheinmetall-Aktie erholte sich damit weiter von ihrem jüngsten Tief seit mehr als einem Jahr.

Der DAX: Was bedeutet der Abstieg und wie geht es weiter?

Der Rückgang des DAX unter die Marke von 24.000 Punkten ist ein Warnsignal, das die anhaltende Unsicherheit an den Märkten widerspiegelt. Die Gemengelage aus geopolitischen Risiken und handelspolitischen Spannungen dürfte auch in den kommenden Wochen die Kurse beeinflussen.Kurzfristig sind weitere Kursschwankungen zu erwarten, während langfristig die Fundamentaldaten der Unternehmen und die Entwicklung der Weltwirtschaft entscheidend sein werden.

Anleger sollten die Situation genau beobachten und ihre Anlagestrategie gegebenenfalls anpassen. Es ist ratsam, sich nicht von kurzfristigen Panikverkäufen leiten zu lassen, sondern auf eine breite Diversifizierung des Portfolios und eine langfristige Perspektive zu setzen. Ein Blick auf die Deutsche Börse kann bei der Analyse aktueller Entwicklungen helfen.

Detailansicht: DAX

Aktuelle DAX-Werte im Überblick

Die folgende Tabelle zeigt eine Momentaufnahme der DAX-Werte vom 4. Mai 2026:

Unternehmen Schlusskurs (04.05.2026) Veränderung zum Vortag
Rheinmetall 125,50 € +2,4%
DHL 42,30 € -7,0%

Häufig gestellte Fragen zum DAX

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.

Illustration zu DAX
Transparenz: Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung generiert und von Maik Möhring redaktionell geprüft und verantwortet. So entstehen unsere Inhalte.